Omaha und Omaha high/low
Da ich die letzten Tage, bedingt durch das schöne Wetter, wenig Zeit hatte zum Pokern, habe ich abends lediglich mal für 30 - 40 Minuten gespielt. Dabei versuche ich nun mehr und mehr, hinter die Geheimnisse von Omaha high/low zu kommen. Das ist garncicht so einfach wie es sich vielleicht anhört. Das besondere bei dieser Pokervariante ist, dass nicht nur das höchste Blatt, sondern auch die niedrigste Hand gewinnt. Glaubt mir, anfangs habe ich richtig Lehrgeld bezahlt. Ich kann mich eigentlich gut in neue Dinge einlesen und das habe ich auch hier gemacht. Doch lesen und verstehen und spielen und verstehen sind zwei grundverschiedene Sachen.
Waren die Regeln beim Lesen noch relativ verständlich, so ist es beim Online-Spiel doch alles Makulatur. Das Spiel ist relativ schnell vorbei und die Karten sind weg ohne das man die Chance hat, das Blatt zu studieren. Hier hilft dann nur im Nachhinein die Handhistory.
Bevor man aber mit O h/l anfängt, muss man unbedingt die Regeln von Omaha kennen. Es gibt einen grundsätzlichen Unterschied zum populäreren und bei uns bekannteren Pokervariante Texas Hold'em. Er besteht nämlich darin dass man zu Beginn 4 statt 2 Karten verdeckt erhält und von diesen 4 Karten müssen zwei zum Gewinnerblatt beitragen, aber auch nur diese zwei und keine drei oder vier. Das ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig und man vergisst das in der Hecktik des Spiels ganz schnell.
Deshalb werde ich nachfolgend etwas über die Strategie von Omaha schreiben um später auf O h/l zurückzukommen. Wie es aussieht wird das aber dann in mehreren Etappen und in lockerer Reihenfolge geschehen.
Wie sehen denn nun gute Startblätter in O aus? Nun, in einem Longhand Omaha Spiel gibt es keine dominanten Startblätter. Man kann zwei Asse und zwei Könige bekommen und man ist auf Wolke sieben. Das kann sich aber schnell ändern wenn man trotzdem noch damit verliert (aber das passiert in Holdem ja auch ;-) ) Mit diesen Händen kann man nämlich trotzdem noch sehr leicht verlieren. vermeiden sollte man auf jeden Fall, sichmit jedem Blatt den Flop anzuschauen. Ein gepflegtes Preflopspiel ist auch hier nötig, hilfreich und Gewinnbringend. Ziel muss es immer sein, die Nuts zu bekommen. Das ist bei vier Karten, die die Gegenspieler ja auf der Hand halten gar nicht so einfach. Viele Karten sind draussen und viele Kombinationen möglich. Schon der Ansatz einer Strasse auf dem Flop kann gefährlich werden udn drei karten einer Farbe auf dem Tisch deuten meisten auf einen Flash hin. Dann sollte man eigentlich direkt aus der Hand gehen, wenn man sebst nicht mitbieten kann. Bei Strasse und Flush ist es dann aber auch noch wichtig, die beste Hand zu haben, nämlich mit dem As und nicht mit dem König. Ganz schön kompliziert.
Preflop erhöhe ich eigentlich selten und wirklich nur, wenn ich sehr gute Blätter habe wie z. B. AAKJ, möglichst jeweils suitet. Ansonsten vertreibt man schnell die Spieler und man hat zudem noch die Möglichkeit, billig aus dem Pott zu kommen, wenn man am Flop wirklich nichts trifft.
(Fortsetzung folgt)
PS. Gestern abend während der Omaha h/l- Session 15 $ verloren, weil ich auch doof gespielt habe, dafür aber 10-er SnG mit 5$ Einsatz gewonnen, waren 25$ für mich und dadurch mit Gewinn aus der Session gegangen.
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