4. Platz beim Western Poker Event
Hallo zusammen,
wegen leichter Computerproblemen beim Hochladen des Artikels nun der dritte Anlauf, diesen hier fertig zu stellen. Schreibe ihn jetzt einfach in Word vor und kopiere ihn in den Blog.
Die Renovierung der neuen Wohnung geht voran, trotzdem möchte ich es nicht versäumen, euch auf dem laufenden zu halten.
Am Wochenende fand im Rahmen des Rodeo- und Westernwochenende auf der Galopprennbahn
ein großes Pokerevent der GPPA statt.
Natürlich hatte auch ich mich dafür angemeldet und zwar für Samstag und Sonntag. nachdem ich aber am Samstag in der neuen Wohnung gestrichen hatte und auch die Einladung einer Geburtstagsfeier vorlag entschloss ich mich, den Samstag sausen zu lassen. ih war einfach zu kaputt, und da macht auch Pokern keinen Spass.
Also ging es am Sonntag gegen 17.00 Uhr auf die Rennbahn und meldete mich dort direkt zum Finale an, da ich ja noch eine Option aus einem vorherigen Turnier aus dem Flanagans in der Tasche hatte.
Einen Tisch konnte ich noch spielen, dort hatte ich aber kein Kartenglück und ich schied als sechster aus.
Gegen 19.00 Uhr begann dann das Finale und als Hauptpreis winkte eine Woche Las Vegas für zwei Personen. Es hatte sich die Rekordteilnehmerzahl von sage und schreibe 88 Teilnehmern qualifiziert. Ein großer organisatorischer Aufwand, der aber vom Veranstalter bravourös gemeistert wurde. Für diejenigen, die nicht über die Regeln eines solchen Turniers Bescheid wissen hier ein kurzer Überblick.
Qualifiziert hatten sich die jeweiligen Sieger der einzelnen Tische (je 10 Spieler), einige Optionen sowie einige zweite Plätze (ich glaube für zweimal zweiter oder dreimal dritter bekam man auch eine Finaloption). Dann werden die Tische gleichmässig aufgeteilt, jeder Spieler bekommt 3000 Startchips und die Blinds steigen alle 12 Minuten. Die Balance an den Tischen wird immer möglichst gleich gehalten, sodass der ein oder andere Spieler während des Turniers schon einmal seinen Tisch wechseln muss.
So starteten wir mit insgesamt neuen Tischen unds es dauerte wahrscheinlich nur zwei, drei Minuten, bis das erste „Seat open“ durch den Raum schallte, also der erste Spieler seine Chips verloren hatte.
Am ersten Tisch bekam ich keine spielbaren Karten. Das machte mir aber nichts, da ich solch ein Turnier sowieso immer ruhig beginne und nur wirklich starke Hände spiele. Ich lasse lieber die anderen untereinander sich eliminieren.
Am zweiten Tisch änderte sich das Kartenglück aber schlagartig. Die Hände, die spielbar waren und die ich spielte gingen durch, wenn ich Preflop auch zurück lag, so brachte mir doch meistens das Board den Sieg.
Nach ca. zwei Stunden hatte ich das notwendige Glück gehabt, als Chipleader den Finaltisch zu erreichen mit etwa 56Tausend Chips. Eigentlich gehe ich lieber als Avarage an solch einen FT, ist einfach eine Gefühlssache da ich weiß, da der Chipleader auch selten den FT gewinnt.
So war es eigentlich auch bei mir. Bekam einfach keine spielbaren Hände mehr um den nötigen Druck auszuüben. Eine Hand die ich spielte hat mir dann, im Nachhinein gesehen, das Genick gebrochen.
A9s, sechs oder sieben Mann noch am Tisch, ich in Cot off, Blinds 1500/3000. Ich raise auf 20000, das vom Button gereraist wird mit AllInn und ca. 60 Tausend Chips. Dafür war mir die Hand allerdings einfach nicht stark genug und ich foldete. Im Nachhinein betrachtet hätte ich nur callen sollen, dann hätte ich viel billiger folden können. Aber nachher ist man immer schlauer, aber ich habe auf jeden Fall wieder etwas gelernt.
So merke ich im Spiel auch meine Online gespielten Turniere, von wo ich mir beim Livepoker immer wieder diverse Situationen aufrufe um zu überlegen wie ich die ein oder andere Hand jetzt spiele. Ich achte auch viel mehr auf die Position von mir, was eminent wichtig ist.
Habe es aber noch bis zum vierten Platz geschafft, was mir einen DVD-Recorder und eine weitere Finaloption einbrachte sowie einen schönen Pokal. Habe mich auf jeden Fall sehr darüber gefreut. Immerhin habe ich ja 84 Spieler hinter mir gelassen.
Das Heads Up war dann auch ziemlich schnell zu Ende, wo sich der Sieger auf dem River seine fehlende Karte zur Strasse erspielte. Ich hätte nicht in der Haut des zweiten stecken mögen, du bist bis zum Turn noch in Las Vegas um die Reise dann am River mit dem König noch zu verlieren. Einfach krass. Doch Glückwunsch anden Sieger. Wer ein solches Turnier gewinnt hat nicht nur die zugehörige Portion Glück gehabt sondern muss ja auch noch etwas Poker spielen können.
In diesem Sinne
Allzeit gute Karten, nur nicht gegen mich.
Walter
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen