Dänisches Gericht entscheidet pro Poker!
By : PokerOlymp Redaktion, Dienstag. 17. Juli 2007
Eine sehr interessante Meldung habe ich im Intérnet recherchiert, die ich euch nicht vorenthalten möchte und bilde sie mit Quellenangabe hier ab:
Eine Überraschung aus dem Dänischen Gerichtssaal wird sicherlich noch für viele Diskussionen sorgen, denn ein Bezirksgericht hat nun entschieden, dass Poker kein Glücksspiel ist. Deshalb ist es auch legal, Pokerturniere zu veranstalten.
Einen wahrlich überraschenden Ausgang nahm das Verfahren gegen den Pokerturnier-Veranstalter Frederik Hostrup. Von der Hotelorganisation Horesta war er angezeigt worden, da es sich bei Poker um ein Glückspiel handle und so seine Turniere gegen das Glückspielgesetz verstießen. Das Justizministerium hatte 2006 Poker als Glückspiel eingestuft.
Nun kam aber der Richter zur Überzeugung, dass bei einem Pokerspiel mehr Können und Wissen von Bedarf ist und es sich deshalb nicht um Glückspiel handle. Fredrik Hostrups Verteidigungsstrategie hatte offenbar Wirkung gezeigt. Sein Anwalt betonte mehrfach, wie groß der Pokerboom auch in Dänemark sei und von vielen Poker als Sport angesehen werde.
Auch wurde wieder ein Kriterium, welches bereits in vielen anderen Staaten immer wieder Angriffspunkt ist, hervorgekramt. Bei Poker bereichert sich niemand. Es gibt keine Bank, gegen die gespielt wird, sondern man spielt gegen einen anderen Spieler. Mit seinem Wissen und seinen Fähigkeiten kann man versuchen, Einfluss auf dessen Entscheidungen zu nehmen.
Diese Argumente werden auch in Österreich von den Cardrooms angegeben. Auch hier hat das Gericht schon vor Jahren dem Wiener Concord Card Casino Recht gegeben.
Das Urteil in der Causa Hostrup ist noch nicht rechtskräftig und viele zweifeln daran, dass es je Rechtsgültigkeit erreichen wird. Wenn doch, so wird es nicht nur bei den Dänen für viel Aufsehen sorgen.
Quelle: Pokerolymp.de
Im Internet recherchierbar unter:
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Pressekontakt:
Richard Honegger
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